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Gezielte Kundenansprache: Wie Geomarketing und haptische Werbung Kaufentscheidungen beeinflussen

Haptik statt Reizüberflutung: Erfolgsstrategien für Mediaplanung

Werbung ist heute so vielfältig wie nie zuvor. Unternehmen können aus einer breiten Palette an Kanälen wählen, um ihre Botschaften zu verbreiten. Doch während digitale Werbestrategien in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus gerückt sind, bleibt eine zentrale Frage bestehen: Wie erreicht man Kunden genau dort, wo die Kaufentscheidung tatsächlich getroffen wird? Gerade im stationären Handel zeigt sich, dass physische Werbemaßnahmen einen wesentlichen Beitrag zur Kundenansprache leisten. In einer Welt, die von digitalen Impulsen geprägt ist, kann gezielt platzierte analoge Werbung Kaufentscheidungen wirksam beeinflussen. Doch welche Strategien führen dabei zum Erfolg?

 

Warum physische Werbung im stationären Handel so wirkungsvoll ist

Studien belegen, dass viele Kaufentscheidungen erst unmittelbar vor dem Kauf getroffen werden. Während Online-Shopper gezielt nach Produkten suchen, spielt im stationären Handel die unmittelbare Werbeansprache im direkten Umfeld der Konsumenten eine entscheidende Rolle. Wird ein potenzieller Kunde bereits zu Hause durch eine relevante Werbebotschaft erreicht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er sich aktiv mit dem Angebot auseinandersetzt. Genau hier setzt eine strategisch durchdachte Mediaplanung an, die physische Werbemittel gezielt im Lebensumfeld der Kunden platziert, um Kaufimpulse zur richtigen Zeit auszulösen.

 

Haptische Werbung bleibt im Gedächtnis

Während digitale Werbung oft nur für wenige Sekunden im Blickfeld der Konsumenten erscheint, können physische Werbemittel eine deutlich höhere Erinnerungswirkung entfalten. Eine Untersuchung der Nielsen Consumer Neuroscience Group(1) zeigt, dass haptische Werbemittel die Aktivierung der Gehirnareale für Gedächtnisbildung und emotionale Verarbeitung um 24 % steigern. Das bedeutet: Werbung, die nicht nur gesehen, sondern auch physisch wahrgenommen wird, bleibt nachhaltiger im Kopf. Ein besonders wirkungsvolles Beispiel hierfür sind Türanhänger. Durch ihre platzierte Exklusivität an der Haustür erzeugen sie eine bewusste Wahrnehmung, denn sie müssen aktiv in die Hand genommen werden.

 

Strategien für eine wirkungsvolle Mediaplanung im stationären Handel
 

1. Die richtige Werbung am richtigen Ort

Eine der größten Herausforderungen in der Mediaplanung besteht darin, Werbung nicht nur breitflächig zu streuen, sondern gezielt dort zu platzieren, wo sie den größten Effekt hat. Durch moderne Geomarketing-Analysen lassen sich soziodemografische Daten, Wohnstrukturen und Kaufkraftprofile nutzen, um genau die Haushalte zu erreichen, die am ehesten auf ein Angebot reagieren. Das bedeutet: Statt Streuverluste in Kauf zu nehmen, kann Werbung dort geschaltet werden, wo die höchste Kaufwahrscheinlichkeit besteht. (2) Ein Beispiel: Ein Autohaus möchte gezielt Haushalte mit einer hohen Affinität für Elektromobilität ansprechen. Durch Geomarketing können Wohngebiete identifiziert werden, in denen bereits viele Elektroautos registriert sind oder in denen Menschen mit hoher Kaufkraft wohnen, die für ein Leasingangebot in Frage kommen. Türanhänger mit personalisierten QR-Codes oder individuellen Probefahrt-Angeboten ermöglichen hier eine direkte Kundenansprache.

2. Crossmediale Vernetzung für messbare Erfolge

Der Erfolg von physischer Werbung kann heute mit digitalen Tools präzise erfasst werden. Crossmediale Strategien kombinieren analoge Werbemaßnahmen mit digitalen Response-Mechanismen, um die Interaktionsrate zu erhöhen. Ein einfacher, aber effektiver Ansatz ist die Integration von QR-Codes auf physischen Werbemitteln. So wird der Konsument direkt auf eine Landingpage weitergeleitet, wo er sich informieren, einen Gutschein abrufen oder einen Termin buchen kann. Dadurch wird die Offline-Werbung nicht nur messbar, sondern auch interaktiv. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Lebensmittelhändler setzte Türanhänger mit exklusiven Rabattcodes ein. Ergebnis: 8,5 % der erreichten Haushalte lösten den Gutschein ein – eine überdurchschnittliche Response-Rate im Vergleich zu klassischen Werbemaßnahmen. (3)

3. Exklusive Platzierung für maximale Aufmerksamkeit

Ein Türanhänger wird nicht übersehen. Er muss bewusst in die Hand genommen werden – eine Handlung, die eine direkte Auseinandersetzung mit der Werbebotschaft erfordert. Dieser Effekt ist besonders wertvoll, wenn eine hohe Werbepräsenz ohne Ablenkung erreicht werden soll. Während digitale Werbeanzeigen oft innerhalb von Sekunden überblättert werden oder in der Reizflut untergehen, bleibt ein Türanhänger physisch präsent und unvermeidbar sichtbar. Fazit: Warum physische Werbung einen festen Platz in der Mediaplanung haben sollte Werbung im stationären Handel erfordert eine durchdachte Strategie, die den lokalen Kontext und das Kaufverhalten der Konsumenten berücksichtigt. Während digitale Werbung eine breite Reichweite erzielt, bietet physische Werbung eine unersetzbare Nähe zur Kaufentscheidung.
 

Drei Kernfaktoren für den Erfolg physischer Werbung:

✔ Geomarketing ermöglicht eine präzise Platzierung der Werbebotschaft im relevanten Umfeld.
✔ Crossmediale Verknüpfungen machen Offline-Werbung interaktiv und messbar.
✔ Haptische Werbemittel wie Türanhänger erzielen eine überdurchschnittlich hohe Erinnerungswirkung.

 

Fazit: Ziel ist es, digitale und physische Werbemaßnahmen so zu kombinieren, dass sie sich gegenseitig verstärken. Eine durchdachte Mediaplanung berücksichtigt, wo, wann und wie Konsumenten am besten erreicht werden – und genau hier haben physische Werbemaßnahmen ihren festen Platz.
 

Quellen: (1) Nielsen: "Paper Beats Digital in Many Ways, According to Neuroscience". Nielsen Consumer Neuroscience Study. (2) GfK: "Die Bedeutung von Geomarketing für den stationären Handel". GfK-Marktforschungsbericht. Nürnberg, Deutschland. (3) GfK: "Erinnerungswirkung von Print- versus Online-Werbung". GfK Consumer Insights Report, Nürnberg.

 

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